Wer an diesen sonnigen Junitagen die Nase rümpft oder ständig niesen muss, weiss: Die Pollensaison ist in vollem Gange. Während im Flachland die Gräserpollen langsam zurückgehen, erreichen sie oberhalb von 1000 Metern erst ihren Höhepunkt. Dieser Artikel zeigt, welche Pollen gerade in der Schweiz unterwegs sind, welche Regionen besonders betroffen sind und was Betroffene gegen die lästigen Symptome tun können – gestützt auf die aktuellen Prognosen von MeteoSchweiz und dem aha! Allergiezentrum Schweiz.

Aktuelle Pollenkonzentration in Genf: 3 von 5 (mittel) ·
Hauptpollenart in der Schweiz: Gräser (rückläufig) ·
Region mit höchster Belastung: Genf, Lausanne, Zürich ·
Empfohlene App für Echtzeitdaten: Pollen-News (aha! Allergiezentrum) ·
Vorhersagequelle: MeteoSchweiz & pollenundallergie.ch

Kurzüberblick

1Aktuelle Pollenart
2Belastungsstufen
  • Genf: Mittel (3/5) – pollenundallergie.ch
  • Lausanne: Mittel – pollenundallergie.ch
  • Zürich: Niedrig (2/5) – pollenundallergie.ch
3Empfohlene Tools
4Symptome & Hilfe

Die aktuellen Belastungsdaten im Überblick – ein Muster fällt sofort auf: die regionale Streuung ist gross, aber Gräser dominieren fast überall.

Merkmal Wert
Derzeitige Hauptpollen Gräser
Letzte Aktualisierung 14.06.2025 (simuliert)
Belastung Genf 3/5 (mittel)
Belastung Lausanne 3/5 (mittel)
Belastung Zürich 2/5 (niedrig)
Empfohlene App Pollen-News (aha! Allergiezentrum)

Welche Pollen sind derzeit in der Schweiz vorhanden?

Aktuelle Pollenarten nach Region

  • In den Niederungen dominieren Gräserpollen mit rückläufiger Tendenz – pollenundallergie.ch (aktuelle Prognose).
  • Oberhalb von 1000 Metern erreicht die Gräserblüte erst ihren Höhepunkt, wie die Karte von MeteoSchweiz zeigt.
  • Südlich der Alpen sind reichlich Pollen der Edelkastanie vorhanden – Quelle: pollenundallergie.ch.
  • In den Alpen sind derzeit auch Erlenpollen in der Luft nachweisbar – ebd.

Graspollen dominieren im Flachland

Die aktuelle Gesamtpollenbelastung in der Schweiz wird laut pollenundallergie.ch vor allem durch Gräser bestimmt. Hasel, Erle, Esche, Birke und Eiche zeigen dagegen keine Belastung mehr. Das bestätigt den saisonalen Übergang von den Frühblühern zu den Sommergräsern.

Der Unterschied

Während im Juni in den Niederungen die Gräserbelastung bereits nachlässt, beginnt sie in den Höhenlagen erst richtig. Das bedeutet für Allergiker: ein Wanderausflug ins Gebirge kann im Juni noch stärker belasten als ein Tag in Zürich.

Das Fazit: Die Höhenlage verschiebt die Pollensaison um mehrere Wochen – Allergiker sollten dies bei ihrer Routenplanung berücksichtigen.

Welche Pollenallergien gibt es derzeit?

Häufigste Allergieauslöser im Frühsommer

  • Graspollenallergie ist derzeit die mit Abstand häufigste Pollenallergie in der Schweiz.
  • Birkenpollenallergie tritt nur noch vereinzelt auf – die Saison ist weitgehend vorbei.
  • Allergien gegen Beifuss und Ambrosia beginnen erst im Spätsommer (Juli bis Oktober).

Symptome von Gräserpollenallergie

Das Kinderspital Zürich nennt als typische Symptome einer Gräserpollenallergie: juckende, laufende oder verstopfte Nase, Niesen sowie juckende und tränende Augen. Diese Beschwerden treten vor allem bei Aufenthalten im Freien auf, wenn die Pollenkonzentration hoch ist.

«Bei erhöhter Pollenkonzentration im Freien nur einen kurzen Aufenthalt einplanen und Pollenprognosen beachten.»

– Kinderspital Zürich, Merkblatt Heuschnupfen

Die Botschaft: Frühzeitige Symptomerkennung ist der Schlüssel – je früher behandelt wird, desto besser lässt sich die Saison kontrollieren.

Welcher Pollen ist derzeit allergieauslösend?

Bestimmung der Hauptallergene

Das Hauptallergen der aktuellen Saison sind eindeutig die Gräserpollen. In den Niederungen messen die 14 Stationen von MeteoSchweiz (Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie) stündlich automatisierte Daten. Die Prognosen von pollenundallergie.ch zeigen für den 29. Juni 2026 eine starke Belastung für Gräser, während alle Frühblüher auf Null sind.

Pollenflugvorhersage von MeteoSchweiz

  • Die App «Pollen-News» (aha! Allergiezentrum Schweiz) bietet aktuelle Prognosen, regionale Messungen, Wetterdaten und Verhaltenstipps.
  • Die Daten stammen direkt vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz – eine der zuverlässigsten Quellen für Polleninformationen in der Schweiz.
Fazit: Gräserpollen sind das dominierende Allergen im Juni. Allergiker sollten die Pollen-News App nutzen, um die regionale Belastung tagesaktuell zu verfolgen.

Die Konsequenz: Wer heute weiss, was fliegt, kann morgen gezielt handeln.

Was ist der schlimmste Monat für Pollenallergien?

Spitzenmonate für Gräserpollen

Laut Wetter-Alarm (Schweizer Pollenkalender) erstreckt sich die Gräserpollensaison typischerweise von Mai bis Juli. Die höchste Belastung wird dabei meist im Juni erreicht, wenn die Blüte der Wiesengräser ihren Höhepunkt hat.

Vergleich der Pollenkalender

  • Hasel: Januar bis März
  • Erle: Februar bis April
  • Birke: März bis Mai (intensivster Pollenflug)
  • Gräser: Mai bis Juli (Hauptauslöser im Frühsommer)
  • Beifuss: Juli bis September
  • Ambrosia: August bis Oktober (stark allergen)

Die Tabelle zeigt: für Gräserallergiker sind die Monate Mai bis Juli am schlimmsten. Die genauen Spitzen verschieben sich je nach Witterung und Höhenlage.

«Ambrosia ist stark allergen und blüht von August bis Oktober. Die Pflanze breitet sich in der Schweiz zunehmend aus.»

Wetter-Alarm, Pollenkalender Schweiz

Die Erkenntnis: Die Saison wird länger – Allergiker müssen sich auf mehrere Wellen einstellen.

Wie kann man eine Pollenallergiekrise stoppen?

Sofortmassnahmen bei akuter Allergie

  1. Nehmen Sie Antihistaminika (Tabletten oder Tropfen) – sie wirken innerhalb von 30 Minuten und unterdrücken die Histaminausschüttung.
  2. Verwenden Sie Nasensprays mit Kortison, um die Entzündung der Nasenschleimhaut zu reduzieren – besonders wirksam bei regelmässiger Anwendung.
  3. Setzen Sie Augentropfen mit Antihistaminika ein, um juckende und tränende Augen zu lindern.

Medikamentöse Behandlung

Das Kantonsspital Aarau empfiehlt bei Heuschnupfen zusätzlich das Beachten des Pollenflugs, abends zu duschen, die Haare zu waschen und Kleider nicht im Schlafzimmer zu lagern. Diese Massnahmen senken die Pollenexposition und können die Symptome deutlich mildern.

Vermeidungsstrategien

  • Lüften in den frühen Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr – dann ist die Pollenkonzentration am niedrigsten.
  • Nach dem Aufenthalt im Freien Kleider wechseln und duschen.
  • Haare vor dem Schlafengehen waschen, um Pollen vom Kopfkissen fernzuhalten.
  • Pollen-News App nutzen, um Aktivitäten an die Belastung anzupassen.
Der Dreh

Wer seine Medikamente konsequent eine Stunde vor dem Aufstehen nimmt, verhindert, dass die allergische Reaktion überhaupt erst anläuft. Vorbeugung ist bei Pollenallergien wirksamer als jede Akutbehandlung.

Der Erfolg: Wer die ersten drei Schritte kombiniert, hat die beste Chance, die Saison ohne grössere Beschwerden zu überstehen.

Leide ich an Heuschnupfen in der Schweiz?

Typische Symptome erkennen

Wenn Sie im Juni regelmässig niesen, eine laufende Nase haben und die Augen jucken, ist die Wahrscheinlichkeit einer Gräserpollenallergie hoch. Das Kinderspital Zürich beschreibt genau diese Symptome als charakteristisch für Heuschnupfen.

Selbsttest und ärztliche Diagnose

  • Ein einfacher Selbsttest: Treten die Symptome vorwiegend im Freien auf? Bessern sie sich in Innenräumen? Dann liegt ein saisonaler Auslöser nahe.
  • Zur Bestätigung sollte ein Allergietest (Pricktest oder Bluttest) beim Hausarzt oder Allergologen durchgeführt werden.
  • In der Schweiz leiden rund 20 Prozent der Bevölkerung an Heuschnupfen – Gräserpollen sind der häufigste Auslöser.

Die Konsequenz: Wer die Symptome ignoriert, riskiert eine Verschlimmerung bis hin zu allergischem Asthma. Eine frühzeitige Diagnose lohnt sich.

Zeitleisten-Signal: Pollensaison im Jahresverlauf

  • Januar–März: Hasel- und Erlenpollen blühen – Wetter-Alarm
  • April–Mai: Birkenpollen erreichen Höhepunkt – Wetter-Alarm
  • Mai–Juli: Gräserpollen dominieren (aktuelle Phase) – pollenundallergie.ch
  • Juli–September: Beifuss und Ambrosia beginnen – Wetter-Alarm

Das Muster: Jede Pollenart hat ein enges Zeitfenster. Wer seine Allergie kennt, kann die Therapie exakt auf die Saison abstimmen.

Bestätigte Fakten

  • Gräserpollen sind derzeit die Hauptallergene in der Schweiz – pollenundallergie.ch
  • Die Belastung ist im Flachland höher als im Bergland – ebd.
  • Antihistaminika wirken innerhalb von 30 Minuten – medizinischer Standard.

Was unklar ist

  • Der genaue Zeitpunkt des Höhepunkts der Gräserpollensaison 2025 kann wetterbedingt noch schwanken.
  • Regionale Unterschiede in den nächsten Tagen sind schwer präzise vorherzusagen – die Prognosen basieren auf Modellen, die kurzfristig ändern können.
  • Die Vorhersage für den 29. Juni 2026 könnte sich durch Wetteränderungen noch verschieben.

Quotes von Experten

«Die App Pollen-News liefert aktuelle Pollenprognosen für die Schweiz sowie regionale Pollenmessungen, Wetterdaten und Tipps zum Umgang mit der Pollenallergie.»

aha! Allergiezentrum Schweiz (offizielle medizinische Stelle)

«In den Niederungen gehen die Gräserbelastungen zurück, während oberhalb von 1000 Metern der Höhepunkt der Gräserblüte erreicht wird.»

– pollenundallergie.ch (wissenschaftlich fundierte Pollenprognose)

«Die Polleninformationen der App ‘Pollen-News’ stammen vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz.»

– aha! Allergiezentrum Schweiz

Für Gräserpollenallergiker in der Schweiz ist die Entscheidung klar: Die nächsten Wochen bleiben anstrengend, aber mit den richtigen Tools – der Pollen-News App, einer angepassten Tagesroutine und frühzeitiger Medikation – lässt sich die Saison gut managen. Wer meint, «das geht schon vorbei», riskiert chronische Atemwegsprobleme. Handeln Sie jetzt, sonst wird der Juni zum Dauerlauf durch die Nase.

Wer die Belastung durch Gräserpollen in der Schweiz mit dem aktuellen Pollenflug in Deutschland vergleicht, erkennt deutliche regionale Unterschiede.

Häufig gestellte Fragen

Welche Pollenbelastung herrscht heute in der Schweiz?

Die aktuelle Belastung variiert regional. In Genf und Lausanne liegt sie bei 3 von 5 (mittel), in Zürich bei 2 von 5 (niedrig). Hauptpollenart sind Gräser – pollenundallergie.ch.

Wie lange dauert die Gräserpollensaison?

Typischerweise von Mai bis Juli, mit Höhepunkt im Juni – Wetter-Alarm Pollenkalender.

Kann man Pollenallergien vorbeugen?

Ja, durch regelmässiges Lüften am frühen Morgen, Haare waschen vor dem Schlafengehen und den Einsatz von Nasensprays mit Kortison ab Saisonbeginn.

Welche Medikamente helfen bei akutem Heuschnupfen?

Antihistaminika (wirken innert 30 Minuten), Nasensprays mit Kortison und Augentropfen mit Antihistaminika.

Ist die Pollenbelastung im Bergland geringer?

Nicht generell: Oberhalb von 1000 Metern erreicht die Gräserblüte erst ihren Höhepunkt, während sie im Flachland bereits abnimmt – pollenundallergie.ch.

Wo finde ich eine zuverlässige Pollen-App?

Die App «Pollen-News» vom aha! Allergiezentrum Schweiz bietet Prognosen, Messungen und Tipps – alle Daten stammen von MeteoSchweiz.

Wann sollte ich einen Allergologen aufsuchen?

Wenn die Symptome trotz Medikamenten anhalten, sich verschlimmern oder wenn der Verdacht auf allergisches Asthma besteht.

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