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Yayoi Kusama in der Fondation Beyeler: Retrospektive 2025/2026

James Murray • 2026-07-16 • Gepruft von Elias Hoffmann

Es gibt Momente, da spürt man, wie die eigene Wahrnehmung kippt – und genau das passiert, wenn man durch die Infinity Mirror Rooms von Yayoi Kusama geht. Die Fondation Beyeler holt dieses Erlebnis nun erstmals in einer umfassenden Retrospektive in die Schweiz: Vom 12. Oktober 2025 bis 25. Januar 2026 sind über 300 Werke zu sehen.

Ausstellungsdauer: 12. Oktober 2025 – 25. Januar 2026 ·
Anzahl Werke: über 300 ·
Ort: Fondation Beyeler, Riehen/Basel ·
Besonderheit: erste Retrospektive in der Schweiz

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob Kusama persönlich zur Eröffnung anreist
  • Details zu eigens für die Retrospektive geschaffenen Neuproduktionen sind nicht vollständig bekannt
  • Exakte Zahl neuer Werke noch nicht veröffentlicht
  • Eintrittspreis variiert je nach Quelle – offizielle Bestätigung steht aus
3Zeitleisten-Signal
  • Erweiterte Öffnungszeiten im Januar 2026 an drei Wochenenden (Fondation Beyeler, Medienmitteilung)
  • Museumsnacht Basel am 23. Januar 2026 (Fondation Beyeler, Medienmitteilung)
4Wie es weitergeht
  • Ticketbuchung frühzeitig empfohlen – Wochenenden schnell ausverkauft (Fondation Beyeler, Medienmitteilung)
  • Weitere Kusama-Ausstellungen 2026 weltweit geplant (Fondation Beyeler, Medienmitteilung)

Fünf zentrale Fakten auf einen Blick: Die Künstlerin, der Ort und die Ausstellung in Zahlen.

Merkmal Wert
Geburtsjahr 1929
Geburtsort Matsumoto, Japan
Wohnort Tokio
Erste Retrospektive Schweiz Fondation Beyeler 2025/2026
Anzahl Werke in der Ausstellung >300

Was ist Yayoi Kusamas berühmtestes Werk?

Fragt man Kunstliebhaber nach Kusamas Markenzeichen, fallen zwei Antworten besonders häufig: die unendlichen Kürbisskulpturen und die Spiegelkabinette der Infinity Mirror Rooms. Beide Werkgruppen sind in der Beyeler Retrospektive vertreten – und sie zeigen, wie aus einer privaten Obsession ein globales Phänomen wurde.

Die unendlichen Kürbisskulpturen

  • Der Kürbis ist ein wiederkehrendes Motiv in Kusamas Werk seit ihrer Kindheit (Wikipedia – Yayoi Kusama)
  • Die Skulpturen sind oft mit ihren charakteristischen Punkten überzogen
  • In der Fondation Beyeler werden mehrere Kürbisarbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden gezeigt

Der Kürbis steht für Kusama nicht nur als Symbol der Fruchtbarkeit, sondern auch als Selbstporträt. In ihrer Autobiografie schreibt sie: «Das Erste, was ich als Kind zeichnete, war ein Kürbis.» Die Kürbisskulpturen sind längst zu Ikonen der zeitgenössischen Kunst geworden – und zu den meistfotografierten Exponaten auf Instagram.

Der Haken

Die Kürbisse sind so populär, dass die Museumsshops die Eintrittskarten für die Ausstellung oft bereits Wochen im Voraus verkaufen – besonders an Wochenenden. Wer spontan kommt, steht womöglich vor verschlossenen Türen.

Infinity Mirror Rooms und ihre Bedeutung

  • Die Spiegelräume erzeugen eine Illusion von unendlichem Raum
  • Kusama entwickelte das Konzept in den 1960er Jahren in New York (Wikipedia – Infinity Mirror Rooms)
  • In der Retrospektive sind mehrere Räume aus verschiedenen Jahren zu erleben

Die Infinity Mirror Rooms sind das, was Besucher am meisten sehen wollen – und das, was am schwierigsten zu buchen ist. Die Fondation Beyeler setzt deshalb Zeitfenster-Tickets mit begrenzten Kontingenten ein, um die Warteschlangen zu kontrollieren (Fondation Beyeler, Medienmitteilung).

Was das bedeutet: Wer die Spiegelräume ohne stundenlanges Anstehen erleben will, sollte sein Ticket online buchen – und zwar früh.

Welche berühmten Künstler sind in der Beyeler Sammlung?

Die Fondation Beyeler ist kein reines Kusama-Haus. Ihre Sammlung umfasst Meister der Moderne und zeitgenössische Positionen, die einen spannenden Dialog mit Kusamas Werk ermöglichen.

Klassiker der Moderne in der Sammlung

  • Die Sammlung umfasst Werke von Claude Monet, Pablo Picasso und Andy Warhol (Fondation Beyeler – Sammlung)
  • Monets Seerosen hängen in direkter Nachbarschaft zu Kusamas Punkten
  • Die Gegenüberstellung zeigt, wie Kusama die Tradition der Abstraktion weiterführt

Zeitgenössische Positionen

  • Die Fondation zeigt wechselnde Ausstellungen mit Werken von Jeff Koons, Gerhard Richter und Marlene Dumas
  • Kusama reiht sich mit ihrer Retrospektive in diesen Kanon ein
  • Die Ausstellung ist bewusst als Dialog zwischen den Epochen angelegt

Die Sammlung Beyeler ist eine der bedeutendsten Privatsammlungen der Moderne in Europa. Die Kusama-Ausstellung ist nicht isoliert – sie ist Teil einer Erzählung, die von Monet über Warhol bis zu den zeitgenössischen Japanern reicht.

Wo kann ich Yayoi Kusama 2026 sehen?

Die Fondation Beyeler ist bis Ende Januar 2026 der Hauptort für Kusama in der Schweiz. Aber auch international gibt es weitere Möglichkeiten, ihre Werke zu sehen.

Aktuelle und kommende Ausstellungen weltweit

  • Die Beyeler Retrospektive läuft bis 25. Januar 2026 (Fondation Beyeler – Kalender)
  • Das Museum Ludwig in Köln zeigt eine parallele Kusama-Schau (bis Februar 2026)
  • Weitere Institutionen in Japan und den USA planen Ausstellungen für 2026

Spezifisch: Fondation Beyeler bis Januar 2026

  • Adresse: Baselstrasse 101, 4125 Riehen/Basel (Fondation Beyeler)
  • Öffnungszeiten: täglich 9–18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr (Fondation Beyeler, Pressedossier)
  • Erweiterte Öffnungszeiten an drei Januar-Wochenenden: 9–20 Uhr (Fondation Beyeler, Medienmitteilung)

Wer die Reise nach Basel plant, sollte die Anreise mit der Bahn oder dem Auto einplanen. Die Fondation Beyeler liegt direkt an der Tramlinie 6 ab Basel, Haltestelle «Fondation Beyeler». Für Übernachtungsmöglichkeiten bietet sich das Radisson Blu Basel an, ein 4-Sterne-Hotel mit zentraler Lage.

Warum das wichtig ist

Die Nachfrage nach Kusama-Tickets ist enorm. Die Fondation meldet, dass Zeitfenster-Tickets an Wochenenden oft innerhalb weniger Stunden ausverkauft sind. Frühbucher sichern sich nicht nur den Eintritt, sondern auch die Chance auf die begehrten Spiegelräume ohne stundenlange Wartezeit.

Die Konsequenz: Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte die Reise und Ticketbuchung frühzeitig planen – idealerweise mehrere Wochen vor dem gewünschten Besuchstermin.

Was geschah mit Yayoi Kusama als Kind?

Die Ursprünge von Kusamas künstlerischer Obsession liegen in ihrer Kindheit im japanischen Matsumoto. Schon als Sechsjährige begann sie, Punkte und Netze zu zeichnen – als Reaktion auf Halluzinationen, die sie bis heute begleiten.

Halluzinationen und frühe künstlerische Praxis

  • Kusama litt bereits als Kind unter visuellen Halluzinationen, bei denen Punkte und Netze ihre Umgebung überzogen (Wikipedia – Kusamas Kindheit)
  • Sie begann, diese Eindrücke auf Papier zu bannen – ihr erster Schritt zur Kunst
  • Diese Erfahrungen prägen ihr gesamtes Werk: Die Punkte sind der Versuch, die Halluzinationen zu kontrollieren

Einfluss der Familie auf ihr Werk

  • Ihre Mutter lehnte Kusamas künstlerische Ambitionen ab und verlangte, dass sie eine traditionelle japanische Ehe eingehe
  • Kusama floh 1957 nach New York, um sich der Kunst zu widmen
  • Der Konflikt mit der Familie findet sich in ihren Werken wieder: Wiederholung, Zwang und Befreiung

Die Kindheit von Kusama ist der Schlüssel zu ihrem Werk. Wer die Retrospektive besucht, sieht nicht nur bunte Installationen, sondern die Verarbeitung einer lebenslangen Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung.

Wer ist die japanische Künstlerin der Fondation Beyeler?

Yayoi Kusama, geboren 1929 in Matsumoto, Japan, ist eine der bekanntesten lebenden Künstlerinnen der Welt. Die Fondation Beyeler widmet ihr die erste Retrospektive in der Schweiz – ein angemessener Rahmen für eine Karriere, die sich über sieben Jahrzehnte erstreckt.

Yayoi Kusamas Biografie im Überblick

  • Geboren 1929 in Matsumoto, Japan (Wikipedia – Yayoi Kusama)
  • 1957 Umzug nach New York, wo sie Teil der Avantgarde-Szene wurde
  • 1973 Rückkehr nach Japan, wo sie bis heute in Tokio lebt und arbeitet
  • 1993 Teilnahme an der Biennale di Venezia – internationaler Durchbruch

Ihr künstlerischer Werdegang

  • Bekannt für ihre Punkte, Kürbisse und Infinity Mirror Rooms
  • Ihr Werk umfasst Malerei, Skulptur, Installation, Performance und Mode
  • Sie gilt als Wegbereiterin der Pop Art und der feministischen Kunst

Kusama lebt seit den 1970er Jahren freiwillig in einer psychiatrischen Einrichtung in Tokio, von wo aus sie täglich in ihr nahegelegenes Atelier geht. Diese Entscheidung spiegelt sich in ihrem Werk wider: Die Kunst ist für sie nicht nur Beruf, sondern Therapie und Lebenszweck zugleich.

Zeitleiste: Yayoi Kusama im Überblick

Fünf Stationen, die Kusamas Weg von Matsumoto nach Basel markieren:

Jahr Ereignis
1929 Yayoi Kusama wird in Matsumoto, Japan, geboren
1957 Kusama zieht nach New York
1973 Rückkehr nach Japan
1993 Teilnahme an der Biennale di Venezia
2025 Retrospektive an der Fondation Beyeler (bis Januar 2026)

Die Zeitleiste zeigt, wie Kusama über die Jahrzehnte hinweg immer wieder neue künstlerische Ausdrucksformen fand – von den frühen Zeichnungen in Matsumoto bis zu den immersiven Spiegelräumen der Gegenwart. Das Muster: Jede Dekade brachte einen radikalen Bruch und Neuanfang mit sich.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Die Recherche zur Kusama-Retrospektive bringt klare Fakten, aber auch einige Unsicherheiten zutage.

Bestätigte Fakten

  • Ausstellungstermin Fondation Beyeler: 12.10.2025 – 25.01.2026 (Fondation Beyeler)
  • Kusama lebt in Tokio (Wikipedia)
  • Kürbismotiv ist zentral in ihrem Werk (Wikipedia)
  • Zeitfenster-Tickets werden eingesetzt (Fondation Beyeler, Medienmitteilung)
  • Erweiterte Öffnungszeiten im Januar 2026 (Fondation Beyeler, Medienmitteilung)

Was unklar ist

  • Ob Kusama persönlich zur Eröffnung anreist
  • Details über neue, eigens für die Retrospektive geschaffene Werke sind nur teilweise bekannt
  • Exakte Anzahl von Neuproduktionen in der Ausstellung nicht vollständig veröffentlicht
  • Eintrittspreis – offizielle Angabe der Fondation Beyeler steht noch nicht abschliessend fest

Die Fondation Beyeler hat bisher keine vollständige Werkliste veröffentlicht. Einige Pressematerialien deuten auf Überraschungen hin – die aber erst am Eröffnungstag bekannt gegeben werden sollen.

Stimmen zur Ausstellung

«Diese Retrospektive ermöglicht es, Kusamas Schaffen über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg zu erleben – von den frühen Zeichnungen bis zu den immersiven Installationen, die sie weltberühmt gemacht haben.»

— Kurator der Fondation Beyeler (laut Pressedossier)

«Meine Punkte sind die Fenster zu meiner Seele. Ich male sie, um die Welt zu verstehen – und um mich selbst zu heilen.»

— Yayoi Kusama (aus einem früheren Interview, zitiert im Ausstellungskatalog)

Die beiden Zitate zeigen die Spannweite der Ausstellung: Einerseits die wissenschaftliche Einordnung durch den Kurator, andererseits die persönliche Motivation der Künstlerin. Wer die Retrospektive besucht, bekommt beides – die Kunst und die Geschichte dahinter.

Fazit

Für Besucher aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland ist die Kusama-Retrospektive in der Fondation Beyeler eine einmalige Gelegenheit, das Werk einer der prägendsten Künstlerinnen der Gegenwart in voller Breite zu erleben. Die Entscheidung ist klar: Wer früh bucht, sichert sich nicht nur den Eintritt, sondern auch die Chance, die Infinity Mirror Rooms ohne stundenlanges Warten zu sehen. Wer zu spät kommt, geht leer aus – oder steht zumindest in der Schlange. Für die Planung lohnt sich auch ein Blick auf die besten Spa-Angebote in der Schweiz zur Erholung nach dem Museumsbesuch.

Wer sich vorab über ihre bekanntesten Arbeiten informieren möchte, findet in diesem Überblick zu berühmte Werke und Preise eine hilfreiche Einführung.

Häufig gestellte Fragen

Wann endet die Yayoi Kusama Ausstellung in der Fondation Beyeler?

Die Ausstellung endet am 25. Januar 2026. Letzter Einlass ist um 17 Uhr (mittwochs 19 Uhr).

Muss ich Tickets im Voraus buchen?

Ja, dringend empfohlen. Die Fondation Beyeler setzt Zeitfenster-Tickets mit begrenzten Kontingenten ein. Insbesondere an Wochenenden sind die Tickets oft schnell ausverkauft (Fondation Beyeler, Medienmitteilung).

Sind die Kürbisskulpturen von Kusama auch in der Beyeler Ausstellung zu sehen?

Ja, mehrere Kürbisarbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden sind Teil der Retrospektive.

Wie lange dauert ein Rundgang durch die Ausstellung?

Für einen vollständigen Rundgang sollten Sie mindestens 2 bis 3 Stunden einplanen, besonders wenn Sie die Infinity Mirror Rooms besuchen möchten.

Gibt es einen Museumsladen mit Kusama-Merchandise?

Ja, der Museumsshop führt limitierte Kusama-Produkte wie Postkarten, Poster und Kataloge. Der Andrang ist erfahrungsgemäss hoch.

Ist die Fondation Beyeler barrierefrei?

Ja, die Fondation ist barrierefrei zugänglich. Rollstuhlfahrer können alle Ausstellungsräume erreichen. Es gibt auch Aufzüge und barrierefreie Toiletten.

Kann ich Fotos in der Ausstellung machen?

Fotografieren ohne Blitz ist in den meisten Bereichen erlaubt. In den Infinity Mirror Rooms gelten besondere Regeln – bitte die Hinweise vor Ort beachten.



James Murray

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Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.